In PulkauPulkau

– Ausflugsziele –

Die wunderschöne Lage Pulkaus, umgeben von Wald und Weingärten, eignet sich bestens zu Ausflügen ins Grüne. Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad, nehmen Sie sich ein paar Stunden Zeit und erkunden Sie die Gegend.

• Rundwanderweg-Vorschläge •

Auf markierten Wegen läßt sich's gut durch die Gegend wandern, so zum Beispiel am Waldbad vorbei hinein ins Pulkautal, zum Hochkogel über die Rafinger Heide und retour übers Bründl und durch schattige Waldwege zurück zu den Tennisplätzen und zum Bad.

Oder gehen Sie an der Schule vorbei nach Leodagger. Auf einer breiten Sandstraße durchquert man den Wald und trifft nach einer längeren Wanderung wieder auf die Weitersfelder Straße.

Oder gehen Sie auf dem Radweg in Richtung Rohrendorf, und dann über die oberen Feldwege wieder zurück nach Pulkau. Der Blick auf Pulkau ist den sanften Anstieg wert.

Egal wo Sie auch gehen, immer werden Sie an Marterln, die diese Gegend prägen, vorbeikommen.

• Pulkauer Aussichtswarte •

Dort, wo die Alte und Neue Weitersfelderstraße aufeinander treffen ragt auf einer Anhöhe die Pulkauer Aussichtswarte aus den Baumwipfeln. Über ein paar Holztreppen gelangen Sie auf die Warte, und das wunderschöne Panorama der Landschaft mit Blick nach Pulkau, Leodagger, bis zu den Windmühlen in Retz, liegt vor Ihnen. Ruhige Wege führen von hier aus durch die Wälder oder schlängeln sich durch die Weingärten. Nicht weit entfernt steht der dem Heimatdichter Hermann Löns gewidmete Löns-Stein. An diesem Ort, mitten im Wald am Haidberg, findet jeden August die Löns-Feier statt.

• Pulkautal •

Gute Schuhe sind empfohlen für den steilen Abstieg über die sagenumwobene Teufelswand ins Pulkautal. Im Tal angelangt folgen Sie dem Pulkaubach stromaufwärts, vorbei an alten Mühlen. Bei der Hammerschmiede ist der Weg zur Ruine Neudegg fast geschafft. Oder zweigen Sie auf den Weg zur Rafinger Heide ab, auf dem Sie über das Bründl wieder zurück zum Tennisplatz und zum Bad gelangen. (Zu Rafinger Heide: ein Ort, an dem die seltene Sandschwertlilie noch wächst. Die unter Naturschutz stehende Pflanze ist knapp 10 cm hoch mit kleinen gelben Blüten, die im Mai erscheinen.)

• Steinbrüche •

Etwas außerhalb von Pulkau, südlich von Groß-Reipersdorf, nahe dem alten Bahnhof von Pulkau, liegen zwei aufgelassene Steinbrüche. Am Prachtsteinbruch, nach dem Steinmetz Pracht benannt und schon 1363 erwähnt, wurde Kalkstein abgebaut. Es ist anzunehmen, daß das Material für den Karner in Pulkau von hier kam. Heute finden Sie in der von der Familie Pracht/Puschnik unter Mithilfe von Schülern angelegten Arena einen Pol der Ruhe inmitten von Kunstwerken aus Kalkstein.

Auch der angrenzende Granitsteinbruch wurde nach jahrelanger Vernachlässigung wieder zum Leben erweckt. Die versickerte Quelle wurde in mühsamer Arbeit gereinigt und freigelegt sodaß sich im Teich nach vielen Jahren nun wieder Wasser sammelt. Der Steinbruch dient heute als Schauplatz für verschiedene Feste für die Jugend wie auch seit dem Sommer 2004 als Kulisse für Passionsspiele.

• Kalenderstein •

Bemerkenswert ist der Kalenderstein in Leodagger. Hier konnten Sonnenstände, Tag- und Nachtgleiche sowie Sonnwendzeiten beobachtet werden. In den Fels eingearbeitet sind große Schalen (Schalenstein), die als Opferschalen für Tieropfer gedient haben könnten, sowie 16 kleinere Schälchen zur weiteren Aufteilung von Zeitabschnitten.

 

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